Peperoni

Es beebt, es zitteret und es gracht und ganz Basel sich verwacht. Do stuunt d Frau Schneider ganz verschreggt: «Soviel han ich no nie bewegt».

Buschdrummle

Es funggt e Bischoff, äär wurd in Burundi hogge. Dr Medizinmaa haig versait, si haige drogge, Wenn sii d Frau Schneider kennte ha, wurd äär uns säägne, Wenn die ka bebne, ka si sicher au lo räägne.

die Penetrante

Jede Moorge, wennn-i Kaffi koch, duet d’Ärde ganz lyycht beebe Und wenn-i Liecht zum Lääse mach, duets Kommeedli beweege Won-i lenger haiss ha dusche welle zum in Usgang goo, Hett d’Ärde aimool gschluggt und Basel isch jetzt nimme doo.

Schlyffstai

Die Beebe in Glayhyynige hänn uns esoo verschreggt. Jetz sinn mir froo, wenn ain bim Staat dr Griffel aane leggt, syy Zytig liist, e Jässli glopft, im Byyroo Färnsee gafft, ass jo d Frau Schneider nie me sait. « S wird doo mit Hochdrugg gschafft».

Schnaabelwetzer

Die gueti Muetter Ärde kunnt rasant in di Wäggseljoor, Si schwitzt und tropft, het Wallige und zimmlig schütter Hoor. D Frau Schneider boort se aa und froggt, Was duet die soo bedrugge? He, wemme dir in di Falte sprützt, so foosch au afo zugge.

Die Blauäugige

Ein beliebtes Vers-Objekt ist auch Mirjam Blocher, die Bundesratstochter. Sie kaufte kürzlich das Basler «Läckerli-Huus». Diese Schmach kommentieren die Schnitzelbänkler so:

E Stigg Basel isch fuurt, nach Ziiri, innere Nacht und Läggerli-Aggzioon, aber mir hälfe jo gärn an soonere Entwiggligsregioon, die hänn deert in Ziiri vorhär gar nit gwisst was e Lägggerli isch jetzt kunnt au deert aber eso langsam Kultur uff e Disch und wäge ihrem Ässverhalte mache sie jetzt fir das Limmat-Reservat ganz speziell mundgerächty Läggerli im A4-Format.

Pfarrer vo Hääsige

D Blocher-Dochter kauft e Huus mit vyyle Siessigkeite dr Babbe grinst und gratuliert, syynere siesse Maite, Mit bitte drumm: Schigg d Läggerli grad kilowys im Babbe so stopfe mir mit «Basler Daig» e grossi Zürcher-Klabbe.

Die Blauäugige

Jää, wottsch e Päggli Läggerli kaufe, muesch jetz verglemmi zer Blochertochter laufe. Do griegsch Waffle, Schlee und Dääfeli, kasch in siesse Draim versingge Und ney gits derzue die Blocherli wo stargg no Gaissbogg stingge.

Stächmugge

Für Jung und Alt isch das halt aifach nur e Sucht E Läggerli isch us Basel und aifach nur e Wucht Doch wär wott e Blocher-Zältli – so cha das nit laufe Als Vergältig duet jetzt s’Gigi d’EMS-Chemie uffkauffe.

Bajass&Omega

Die Bundesratsmitglieder sind traditionellerweise im Fokus der Schnitzelbänkler. Erstmals dabei ist in diesem Jahr Doris Leuthard mit ihrem geplanten Vaterschaftsurlaub.

Doris Leuthard isch so schlau, si dänggt au an die Schlaffe, Sait dr Schorsch zue syynere Frau: «Ych gang bim Bund go schaffe, Druff kriegsch e Kind, am beschte drey, i-lieb di doch so seer. Als Vatter krieg-i denne frey und faar elai ans Meer».

Schlyffstai

Im Bundesroot, do muess es glatt syy, s gieng zue wie in der Fuessball-Nati, Dr Blocher drampt ene uf de Fiess, dr Couchepäng spuggt und pfätzt, un s Micheline, wo offside rieft, waiss nit, vo waas sy schwätzt.

Peperoni

Die scheenschte Karte zum Neijoohr, Kunnt us em Bundeshuus. Älli zämme uff ainre Linie Laufe sy graduus Wo mir dä Helge gseh hän, sin uns Fraideträäne koo Stell dr vor sy laufe los, und blyybe nimme stoo.

d Syydiaane

Dr Sämmi Schmid het sich am Stones Konzärt als Rocker goutet und ergläärt, Soo wie dä Mick Jagger uf dr Biini d Sau abloot bin ych au, wenn s Thämperamänt als mit mir duuregoot.

Peperoni

Was duet dää Blocher immer wiider ummenander muure, nit numme iber Afrika het äär e frächi Schnuure, Dää sell sich syyni Kommentär ändlig emool schängge, und nit immer saage, was die maischte wirgglig dängge.

Gardischte

Die Zürcher kommen 2007 kräftig an die Kasse. Angriffsfläche bieten der gestohlene Bögg, die Metropolregion Zürich, zu der auch Basel gehören soll, sowie die Ansprüche Zürichs auf die Spitzenmedizin.

D Zircher maine, s wär e gueti Option Basel gheer zue ihrer Metropolregion Wär au so dängge duet, dä het emänd no rächt denn fir d Entwigglig vo de Zircher wärs nid schlächt.

Gasladären

. Wenn e Basler e Häärzbaragge het, no waiss y, was d Frau Diener wett, Dä sott, damits’s fiir si rentiert, uff Ziiri in e Näscht, Doch wenn e Basler daas erfaart, denn git’s em grad dr Räscht.

Peperoni

Wild ummeseggle, hektisch sueche Kai Erfolg, uusflippe, saumääsig flueche Mir vier sinn vor lache fascht verreggt S’Ziiri hänns dr Böög verschteggt.

Tourischte

Dä Winter isch jo wie dr Suummer zimmlig drogge, Wenn s schneit, denn schneits pro Monet höggschtens zwei, drey Flogge, Jetz mien wäge Grillverbott sich d Ziircher druff verbürge und statt verbrenne, ihre Böög denn halt verwürge.

d Zahnstocher

Mir Baasler sinn scho gscheiti Sieche löönd d’Ärde beebe, vo Basel bis Rieche, mir händ Technik und d’Lyt drzue, wo wisse wie me’s macht jetzt mien mir’s nur no aanegriege, dass es nur in Ziiri kracht.

Nachtschwärmer

Nebst den Zürchern gehören auch die Deutschen zu den Opfern der Schnitzelbänkler. In diesem Jahr gab es etliche Gelegenheiten, sich über sie lustig zu machen. Das Gammelfleisch kam mehrmals zum Zug.

Uff em Airport z’Frankfurt oobe, griegt dr Leuebärger, wäg’eme Gleesli Honig mit de Schwoobe riise Erger, Au mir sin uff däm Airport gsii, uns het me duure gloo, denn mir hänn numme e glai bitzeli Gammelfleisch mit gnoo.

d’Räppli

Das Gammelfleisch z’Dytschland das macht ys betroffe, S’Verfalldatum isch deert scho Joore abgloffe, Das git’s au bi uns, au mir sinn scho bedroht, Nur hoggt bis uns s’Gammelfleisch im Bundesroot.

Luuszäpfe

Im Dytsche isch’s billig, d’Aggzione sinn toll, do byygi am Samschtig mi Kaare als voll. Zem Spaare do kauf-i au s’Flaisch derte y, denn sinn grad no d Maade zem Fische derbyy.

Schoofsuuri

Inspirieren liessen sich die Bänkler zudem von der Migros, die sich Denner einverleibte.

Si, mit de Rüebli vor dr Migros schtimmt öbbis nit, Drum nimm ich e paar in mi Labor mit, Ich schnid eins uf, und glaub, ich spinn, Do het’s scho Würm vom Denner drin. Doggter FMH

Noo drey Stund kunnt d Frau Saaresyy bim Doggter ändlig draa. Kuum isch sy draa, do frogt dr Arzt, ob sii schnäll waarte kaa. Är haig e ganz akute Fall, s pressiery wie verruggt, Är miess ganz schnäll zer Migroos, die haig dr Denner gschluggt.

Schnabelwetzer

Neben dem FCB mit Präsidentin Gigi Oeri und Trainer Christian Gross sind andere Sportler Objekte der Verslidichter.

Zerscht d Hingis, jetzt dr Federer, mir mienn ys gwis nit schämme, Wie dä sich mit sym Bälleli vo Siig zue Siig duet slämme. Und wenn denn s Tennis umme isch, git s brueflig halt e Wandel, denn wird är non e ryche Ma im Suppeschissle-Handel.

Schwoobekäfer

Mir mache Wärbig, sensationell, fir es Produkt, s’heisst Actimel. d’Abwehrgräft wäärde gsteergt, verspricht dr Kachelmaa, drum dängge mir, das Gsöff sot au dr FCB haa.

Alperöösli

Wo aber d’Ärde denn widerhoolt vibriert, hett d’Gigi Oeri im Christian Gross telefoniert. «Es wackelt ganz Basel, blyyb Du nur cool, des isch nit nuur Dyyn Trainerstuhl».

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